Notar Bern Rechtsberatung Bern Notariat NUSSBAUM Gesellschaftsgründung Notar Bern

 

 

 

     Die Vermögensübertragung (Art. 69 ff. FusG)

 

Die Vermögensübertragung ist ein Institut, das die Geschäftsübernahme mit Aktiven und Passiven ermöglicht. Die im Handelsregister eingetragenen Gesellschaften und Einzelfirmen können ihr Vermögen oder einzelne Teile davon mit Aktiven und Passiven auf andere Rechtsträger des Privatrechts übertragen.

Der Übertragungsvertrag enthält ein detailliertes Inventar der zu übertragenden Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens; Grundstücke, Wertschriften und immaterielle Werte sind einzeln aufzuführen. Die Vermögensübertragung ist nur zulässig, wenn das Inventar einen Aktivenüberschuss ausweist. Das oberste Leitungsorgan der übertragenden Gesellschaft hat die Gesellschafter über die vorgenommene Vermögensübertragung im Anhang zur Jahresrechnung beziehungsweise anlässlich der nächsten Generalversammlung zu informieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2016-01-10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Übertragungsvertrag bedarf der schriftlichen Form. Werden Grundstücke übertragen, so bedürfen die entsprechenden Teile des Vertrages der öffentlichen Beurkundung. Eine einzige öffentliche Urkunde genügt auch dann, wenn Grundstücke in verschiedenen Kantonen liegen. Die Urkunde muss durch eine Urkundsperson am Sitz des übertragenden Rechtsträgers errichtet werden.

702 Fusionsgesetz