Das Notariat NUSSBAUM beschäftigt sich mit folgenden Themen:

 Abspaltung, Abtretung auf Rechnung künftiger Erbschaft, Abtretungsvertrag, AG, Aktien, Aktiengesellschaft, Aktionär, Ambassador Club, Apostille, Aufspaltung, Beglaubigung, Bern, Beurkundung, Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht BGBB, Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland BewG, Ehevertrag, Einfache Gesellschaft, Notariatsregister, Einzelfirma, Einzelunternehmen, Einzelunternehmung, Emotionen, Empfehlungsmarketing, Erbrecht, Erbschaftssteuer, Erbschaftssteuerinitiative, Erbteile, Erbteilung, Erbvertrag, Errungenschaftsbeteiligung, Erwachsenenschutz, FusG, Fusion, Fusionsgesetz, Geschäftsempfehlung, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gesellschafter, Gesellschaftsgründung, Gesellschaftsrecht, Gewährleistung, GmbH , Grundbuch, Grundbuchamt, Grundeigentum, Grundpfandvertrag, Grundstück, Güterrecht, Gütertrennung, Handänderung, Handänderungssteuer, Handelsrecht, Handelsregister, Handelsregisterverordnung, Hinter der Burg, HRegV, HRV, Immobilien, Justizdirektion, Käuferschaft, Kaufvertrag, Kaufvorvertrag, Kaufrechtsvertrag, Kollektivgesellschaft, Kommanditgesellschaft, Kommentar, Kommentar zum GmbH-Recht, Kommentar zum neuen GmbH-Recht, Kontrolle der elektrischen Niederspannungsinstallationen, letztwillige Verfügung, Liegenschaftskauf, Liegenschaftsverkauf, Mein-notar.ch, Mit Thun verbunden, Musako, Musterurkunden-Sammlung , Musterurkunden-Sammlung des Verbandes bernischer Notare, Nachfolgeregelung, NIV, Notariatsgebühr, Notariatsregister, notarielle Dienstleistung, notarielle Unterschrift, Nutzen, Nutzen und Gefahr, Nutzniessung, Obligationenrecht, öffentliche Urkunde, OR, Patientenverfügung, Personengesellschaft, Pflichtteil, Rechtsberatung, Rechtsgeschäfte, Sachenrecht, Schenkungssteuer, Schenkungssteuer-Initiative, Schuldbrief, Schuldbrieferrichtung, Siegel, Spaltung, Standesamt, Testament, Thun, Todesfall, Umstrukturierung, Umwandlung, Unternehmensberatung, Unternehmensnachfolge, Unternehmensteilung, VbN, Verband bernischer Notare, Verfügung von Todes wegen, Vermögensübertragung, Vernehmlassung, Verurkundung, Vorkaufsrecht, Vorschlagsteilung, Vorschlagszuweisung, Vorsorgeauftrag, ZGB, Zivilgesetzbuch.

 

Erwachsenenschutz                                              

 

 

 

 

 

2020-01-08

Die gesetzliche Vertretung ist im Erwachsenenschutzrecht geregelt
und betrifft mündige, aber urteilsunfähige Personen.

 

Gesetzliche Vertretung gemäss Art. 374 ff. ZGB

Wer als Ehegatte, eingetragene Partnerin oder eingetragener Partner mit
einer Person, die urteilsunfähig wird, einen gemeinsamen Haushalt führt
oder ihr regelmässig und persönlich Beistand leistet, hat von Gesetzes wegen
ein Vertretungsrecht, wenn weder ein Vorsorgeauftrag noch eine
entsprechende Beistandschaft besteht. Die Vertretung beschränkt sich aber
nur auf:

  • Rechtshandlungen, die zur Deckung des Unterhaltsbedarfs des
    gemeinsamen Haushalts üblicherweise erforderlich sind;

  • die ordentliche Verwaltung des Einkommens und der übrigen
    Vermögenswerte:

  • nötigenfalls die Befugnis, die Post zu öffnen und zu erledigen.

Behördliche Massnahmen (Art. 388 f. ZGB)

Die behördlichen Massnahmen des Erwachsenenschutzes stellen das Wohl und den Schutz hilfsbedürftiger Personen sicher. Sie sollen die Selbstbestimmung der betroffenen Person so weit wie möglich erhalten und fördern.

 

Errichtung einer Beistandschaft (Art. 390 ff. ZGB)

Die Erwachsenenschutzbehörde errichtet eine Beistandschaft, wenn eine volljährige Person:

  1. wegen einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder eines ähnlichen in der Person liegenden Schwächezustands ihre Angelegenheiten nur teilweise oder gar nicht besorgen kann;

  2. wegen vorübergehender Urteilsunfähigkeit oder Abwesenheit in Angelegenheiten, die erledigt werden müssen, weder selber handeln kann noch eine zur Stellvertretung berechtigte Person bezeichnet hat.

Die Belastung und der Schutz von Angehörigen und Dritten sind zu berücksichtigen.

Die Beistandschaft wird auf Antrag der betroffenen oder einer nahestehenden Person oder von Amtes wegen errichtet.

 

Arten von Beistandschaften

  • Begleitbeistandschaft (Art. 393 ZGB)

  • Vertretungsbeistandschaft (Art. 394 ZGB)

  • Vermögensverwaltung (Art. 395 ZGB)

  • Mitwirkungsbeistandschaft (Art. 396 ZGB)

  • Kombination von Beistandschaften (Art. 397 ZGB)

  • Umfassende Beistandschaft (Art. 398 ZGB); diese entspricht der bisherigen Vormundschaft.

Bei der umfassenden Beistandschaft entfällt die Handlungsfähigkeit, bei den übrigen wird sie eingeschränkt.
 

4. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB)

Im Kanton Bern sind 11 regionale und eine  burgerliche Fachbehörden zuständig, wobei sie im Bereich der fürsorgerischen Unterbringung bisherige Aufgaben der Regierungsstatthalter erfüllen.

 

Entscheide der KESB können beim neuen Kindes- und Erwachsenenschutzgericht angefochten werden; es ist dem Obergericht angegliedert.

 

5. Validierung von Vorsorgeaufträgen

Vorsorgeaufträge werden nur gültig, wenn sie von der KESB validiert werden und den Vorsorgebeauftragten die Urkunden gemäss Art. 363. Abs. 3 ZGB ausgestellt werden.

 

 

 

 

 

 

2016-02-20

Wir sind Ihre Spezialisten, wenn es um den Vorsorgeauftrag geht. Notariat NUSSBAUM. Warum nicht?

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