Ein umfassender Überblick über das Güterrecht finden Sie in dieser Broschüre

 

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   Die Gütergemeinschaft (Art. 221 bis 246 ZGB)

 

Viele Ehepaare erarbeiten das eheliche Vermögen gemeinsam und haben deshalb das Bedürfnis, dass ihnen dieses Vermögen auch gemeinsam gehört. Dafür bietet sich als vertraglicher Güterstand die Gütergemeinschaft an. Im Gegensatz zur Errungenschaftsbeteiligung gibt es bei der allgemeinen Gütergemeinschaft nur das Gesamtgut, in dem die Eigengüter beider Ehegatten und die Errungenschaften zu einem einzigen Vermögen vereinigt werden, das beiden Ehegatten gemeinschaftlich gehört. Auch für Grundstücke wird im Grundbuch das gemeinschaftliche Eigentum beider Ehegatten eingetragen.

Die Gütergemeinschaft kann allerdings auch nur auf die Errungenschaft beschränkt werden, so dass jeder Ehegatte sein Eigengut behält, das unter den Regeln der Gütertrennung steht.

Über das Gesamtgut können die Ehegatten nur gemeinsam verfügen. Sie haften für die Schulden eines Ehegatten grundsätzlich solidarisch mit ihrem gesamten Vermögen.

Ohne entsprechende vertragliche Regelung wird bei der Auflösung der Ehe z.B. durch Tod oder Scheidung das Gesamtgut je zur Hälfte den Ehegatten zugewiesen.

Ehevertrag

Durch Ehevertrag kann z.B. beim Tode eines Ehegatten, das Gesamtgut ganz dem überlebenden  Ehegatten zugewiesen werden. Dabei dürfen die Pflichtteile der Nachkommen nicht verletzt werden.

Beratung

Der Güterstand der Gütergemeinschaft kann nur durch Ehevertrag begründet werden. Damit er Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht berate ich Sie gerne persönlich und individuell.

 

Wir sind Ihre Spezialisten, wenn es ums Güterrecht geht. Notariat NUSSBAUM. Warum nicht?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2016-01-10

 

Der Ehevertrag muss öffentlich beurkundet und von den vertragschliessenden Personen sowie gegebenenfalls vom gesetzlichen Vertreter unterzeichnet werden.

184 Zivilgesetzbuch